Andreas
Klaschka
(nahe Angers in Anjou / Frankreich) [ »eMail]
Nachdem
bereits die Tage vor dem 11.8. der Himmel in unserem Urlaubsgebiet
- (Region: Anjou) 25km westlich von Angers - sich Grau in Grau
zeigte, habe ich den Weg in die Kernzone (Rouen oder St.Michel),wo
ich eigentlich den Tag verbringen wollte, nicht angetreten.
Aber nicht nur das Wetter ließ mich im Stich. Am Vortag fiel mir
auch noch der Fotoapparat, bei dem ich auf eine 400er Brennweite
hätte aufstocken können, vom Tisch und das Gewinde des Objektives
wurde bechädigt. Der SoFi Tag begann dann mit einem Frühstart,
da ich die Uhrzeit auf der Karte zwar gelesen hatte, aber das
UT nicht registrierte. So wartete ich bereits ab 10.15 Uhr auf
Löcher in den Wolken und den Beginn der Verdunkelung.
Nach einer Stunde, in der die Ungeduld immer mehr stieg (und ein
paar schöne Löcher in der Wolkendecke zumindest die Richtung der
Sonne klärten), habe ich mich dann per Fernseher (nur französische
Programme !) vergewissert, dass man auch anderorts noch auf die
Finsternis wartet und ich also noch nichts verpaßt hatte. Als
es dann endlich soweit war, konnte ich mit meiner Familie, wegen
der sich immer wieder vor die Sonne schiebenden Wolken, risikolos
zum Himmel blicken. Leider war es uns nicht möglich, das Stadium
der stärksten Abdeckung zu sehen, da gerade in diesen Sekunden
"Oleg" den Vorhang wiederganz zugezogen hat. Trotzdem war es für
uns alle ein Erlebnis, besonders aber für die Kinder.
SoFi mit Hindernissen - aber so ist das eben mit Naturschauspielen
! Beim nächsten mal suchen wir uns aber einen Ort aus, der nicht
so wolkengefährdet ist. |