Markus
Roemer
(Saarbrücken) [
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Es
war gigantisch, diese Leute, diese Stimmung, echt einmalig. Die
Saarländer waren alle ganz relaxt, als wenn sie schon 100 Sofi`s
hinter sich hätten.
Ich hatte mich nach meiner Ankunft um 11:30 Uhr in Richtung Fluß
Saar gemacht und in einem nahen Park dann mit anderen Hundert
Leuten niedergelassen. Jedenfalls hat bis um 12:10 Uhr noch voll
die Sonne geschienen. Dann kamen aus Westen tiefschwarze Wolken
an. Und es kam, wie es kommen mußte, es zog sich zu, es wurde
immer dunkler. Kurz vor den magischen 2 Minuten fielen dann schon
die ersten Regentropfen. Und dann wurde es Nacht ! Stockfinster
! Man hat kaum etwas gesehen. Leider haben Wolken den ganzen Himmel
bedeckt, im Wettertechnischem auch: 8/8 Ns Aber das beste kommt
noch: Während der 2 Minuten der vollen Finsterniss fing es neben
Regen auch noch an zu gewittern !!! Blitz, Donner und die (fast)
Dunkelheit ließen die Menschen aufjubeln. Es war wie in einem
Fußball-Stadion, jeder war begeistert, auch wenn keine Korona
zu sichten war.
Mir selbst lief es im wahrsten Sinne "das Wasser eiskalt
den Rücken hinunter". Wer erlebt schon eine totale Sonnenfinsterniss
mit Gewitter ?? Die coolste Sache auf Erden ........
Bald ist es wieder soweit - im Juni 2001 heißt es zwischen Madagaskar
und Zimbabwe "total eclipse" !!! Wer kommt zur nächsten
totalen Sonnenfinsterniss mit ?
Thomas
Baier
(Homburg / Saar) [
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Zwar
hing der Himmel voller Wolken und es regnete wie verrückt, aber
irgendwie merkwürdig-fantastsich war es schon.
12:00
Uhr Absolute Windstille, der Himmel ist stark bewölkt, es sieht
nach Regen aus.
12:10 Uhr Es niesselt etwas, der Himmel ist von dunkelen Regenwolken
bedeckt.Von SoFi keine Spur sichtbar.
12:20 Uhr Starker Regen, vom Himmel und der Sonne nichts zu sehen.
12:25 Uhr Wolkenbruch, es regnet was es kann, es donnert und blitzt.
Von einer SoFi ist nicht zu bemerken. Die herrschende Dämmerung
könnte auch an jedem gewöhnlichen Unwetter zu Tage treten.
12:28 Uhr Der saarländische Rundfunkt aus dem 30 km entfernten
Saarbrücken berichtet über gute Sichtverhältnisse und Trockenheit
! ? ( Am Südöstlichen Horizont, Richtung Saarbrücken, ist auch
alles stark bewölkt )
12:30 Uhr Das Unwetter herrscht immer noch, aber die Helligkeit
hat in der letzten Minute schlagartig sich in ein Zwielicht verwandelt.
Stockdunkel ist es nicht, man kann die Hand vor Augen sehen und
Farben lassen sich erkennen. ( Sollte man mal Nachts versuchen..
) Auf der Mittelwelle waren plötzlich Amerikanische Radiostationen
zu hören ! ( Bin aktiver Kurzwellenhörer )
12:32 Uhr Alles Vorbei, der Tag nimmt wieder Position ein, der
Regen lässt nach.
12:40 Uhr Jetzt hört der Regen auf. Die Mittelwelle im Radio geht
wieder zu. ( Tagbedingungen = kaum Reichweite )
12:50 Uhr Nun öffnet das graue Wolkenband sich etwas ( leider
zu spät )
13:20 Uhr Eine Reporterin vom ZDF Mittagsmagazin steht klitsch-nass
in Saarbrücken und berichtet vom Unwetter. Frage: Hat der Saarländische
Rundfunk etwas gemogelt ? Antwort: Ja !
21:20 Uhr Genau das gleiche wie Mittags, wieder starker Regen
und Zwielicht
22:00 Uhr Es ist Stockdunkel und kein Vergleich zur Sonnenfinsternis
Jürgen
Kamuff
(nahe Saarbrücken) [
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Ich
war bei Saarbrücken und konnte auch fast nichts am Himmel sehen.
Aber es war gerade gut so. Ich verlor keine Zeit mit der Beobachtung
der abgedeckten Sonne. Ich war gezwungen mich während der 2 Min.
umzuschauen. Die Verdunklung intensiv zu erleben. Die Stille die
ich auf dem riesigen Rummelplatz Stuttgart nie gehabt hätte. Ich
glaube beeindruckender, hätte ich es nie erleben können. Auch
wenn es meine erste aber bestimmt nicht meine letzte gewesen ist,
so habe ich eine andere ( interessantere ) Art von Sonnenfinsternis
erlebt.
Hans
Zekl
(nahe dt.-frz- Grenze) [
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Die
Jagd nach der Schwarzen Sonne
Die Vorgeschichte:
Am 26. Februar 1998 konnten wir, 8 Personen, eine totale Sonnenfnsternis
auf Curacao beobachten. Die Teilnehmer waren davon so begeistert,
daß beschlossen wurde, die nächste Finsternis, die am 11. August
1999 in Deutschland stattfinden wird, wieder gemeinsam zu verfolgen.
In den nächsten Monaten wuchs die Zahl der Interessenten. Es wurde
aus verschiedenen Gründen beschlossen, die Finsternis bei gutem
Wetter südlich von Saarbrücken, bei Schmittviller in Frankreich,
zu beobachten.
10. August: Seit gestern ist das Wetter sehr wechselhaft. Der
Wetterbericht sagt aber weiterhin für den Südwesten noch die besten
Bedingungen voraus. Gegen 12 Uhr gibt es im Internet eine aktuelle
Prognose bei "Bild der Wissenschaft", die für Saarbrücken
eine 60 prozentige Chance angibt, daß das Wetter gut ist. Ähnliches
kann mein beim Deutschen Wetterdienst lesen. Doch gegen 14 Uhr
gibt es eine weitere Prognose bei "Bild der Wissenschaft".
Oh Schreck, danach kommt genau zum Maximum eine Kaltfront herein
und die Chancen sinken auf nur noch 10 Prozent. Eine hektische
Suche im Internet beginnt. Welche Prognosen gibt es auf den anderen
Wetterdiensten? Diese bleiben einheitlich dabei, im Westen wird
es morgen am Besten sein. Eine Diskussion beginnt, ob man nicht
Richtung Österreich, Ungarn fahren soll. Aber der Satellitenfilm
zeigt, daß sich dort eine Front aufbaut, die möglicherweise den
Anblick der total verfinsterten Sonne verhindert. Deshalb werden
regelmäßig die neuen Prognosen abgerufen und der aktuelle Wetterfilm
studiert. Das Telefon klingelt öfters, Verwandte und Bekannte
wollen wissen, was man tun soll. Am Abend treffen weitere Finsternisbeobachter
bei uns ein. Gegen 22 Uhr wird beschlossen, am nächsten Tag zum
ursprünglich geplanten Beobachtungsplatz in Frankreich zu fahren.
Wegen des zu erwartenden Verkehrs soll es um 6.30 Uhr los gehen.
11. August, 5 Uhr: Aufstehen, die neuesten Wetterinfos einholen.
Der Deutsche Wetterdienst bleibt dabei, im südlichen Saarland
und Südpfalz bestehen die meisten Chancen das Naturschauspiel
zu sehen. Der Satellitenfilm im Internet zeigt eine lebhafte Westströmung
und von Westen kommt eine größere Lücke in den Wolken. Über Ungarn
hat sich, wie befürchtet, ein größeres Wolkenfeld mit Gewitter
gebildet, das sich über Italien bis Afrika zieht. Um 6 Uhr kommen
die Freunde. Da es in ihrem Hotel noch kein Frühstück gab, gibt
es noch Kaffe und Brötchen. Inzwischen treffen weitere Finsternisfans
ein. Alle sind schon sehr gespannt. Wird das Wetter wirklich gut?
In der Nacht hat es geregnet. Der Himmel ist grau verhangen.
7 Uhr: Verspätet brechen wir nun mit 4 Autos auf. Wir, das sind
ein Ehepaar aus Hamburg, eine Frau aus Elmshorn, ein Amerikaner
mit seiner Frau und Tochter, 1 Schotte, 4 Tschechen, meine Frau,
ich und der Hund Angie. Die Autobahn ist ziemlich voll, aber der
Verkehr rollt. Hinter Frankental wird das Wetter tatsächlich besser.
Es reist auf, blauer Himmel ist zu sehen. Das Wetter wird immer
besser, je weiter wir nach Westen kommen. Der Wetterbericht empfiehlt
weiterhin unser Zielgebiet zum Beobachten. Wir sind guter Stimmung.
9 Uhr: Saarbrücken ist erreicht. Der Himmel ist aber grau. Tiefe
Wolken liegen über dem Land. Hoffentlich verschwinden sie wieder.
Im Saarländischen Rundfunk läuft eine Sendung zur Sonnenfinsternis.
Die Stadt Saarbrücken hat auf den Spicherer Höhen ein Beobachtungscamp
errichtet. Tausende haben sich schon eingefunden. Aber zur Zeit
ist der Himmel auch hier wolkenverhangen. Wir biegen nach Süden
ab, Richtung Frankreich. Das Wetter ändert sich nicht. Es muß
kurz vorher geregnet haben. Die Straße ist naß.
9.40 Uhr: Wir sind da. Die Feldweg für die Zufahrt steht teilweise
unter Wasser. Aber man kann durchfahren. Auf dem Feld, das als
Beobachtungsplatz dienen soll, befinden sich schon einige Gruppen
und haben ihre Geräte aufgebaut. Auch ein Bekannter aus der Schweiz
ist schon eingetroffen. Er ist von dem Platz begeistert. Freie
Sicht nach allen Richtungen, besonders nach Westen, um den Schatten
heran rasen zu sehen. Die Sonne zeigt sich hin und wieder. Die
mitgebrachten Fernrohre und Kameras werden aufgebaut. Verflixt,
wo ist die Projektionsvorrichtung? Wo habe ich sie verstaut? Vielleicht
ist sie verrutscht. Den Kofferraum ausleeren. Nichts, ich muß
sie zuhause vergessen haben, trotz Checkliste. Eine Panne passiert
in der Aufregung wohl immer. Was soll's. Aus Papier und einer
Zeitschrift wird schnell ein Behelf gebastelt. Er ist nicht so
praktisch, erlaubt aber ein noch größeres Bild der Sonne als die
eigentliche Vorrichtung. Wenig später treffen weitere Freunde
aus Saarbrücken ein. Es wird ausgiebig gefachsimpelt. Im Radio
wird weiterhin Optimismus zur Wetterlage verbreitet, aber auf
den Spicherer Höhen ist die Sonne immer noch nicht zu sehen.
10.30 Uhr: Weniger als 45 Minuten vor dem Beginn der Finsternis.
Von Nordwesten schiebt sich eine große dunkle Wolkenwand heran.
Westlich von uns muß es ziemlich regnen. Es sieht aber so aus,
als würde das Regengebiet an uns vorbei ziehen.
11.05 Uhr: Regen setzt ein, erst ganz leicht, dann aber sehr heftig.
Schnell die Geräte abbauen und irgendwie in den Autos verstauen.
Der Regen wird heftiger und prasselt auf das Wagendach.
11.10 Uhr: Die Sonnenfinsternis beginnt, aber bei uns dauert sie
nun dank des Regens schon 5 Minuten und keine Ende des Regens
in Sicht. In Saarbrücken regnet es ebenfalls, berichtet das Radio,
aber der Wetterdienst ist weiterhin optimistisch. Die Wolkendecke
soll aufreißen. Hoffentlich macht sie das auch in den verbleibenden
80 Minuten bis zur Totalität.
11.40 Uhr: Die Sonnenfinsternis läuft nun schon seit einer halben
Stunde. In einer kleinen Regenpause konnte man durch die Wolken
die vom Mond teilweise verfinsterte Sonne kurz sehen. Aber nun
schüttet es wieder wie aus Kübeln. Was tun? Im Radio nichts Neues.
Wieso gibt es keine Informationen vom Regenradar, wo es regnet
und wie er zieht. Heutzutage stehen den Meteorelogen so viele
Möglichkeiten zur Verfügung, das aktuelle Wetter zu messen. Macht
man in den Wetterämtern nur Dienst wie gewöhnlich. An so einem
Tag müßte es doch möglich sein, kurzfristig aktuelle Informationen
zur Verfügung zu stellen. Oder sind die Leute beim Rundfunk einfach
unfähig, sie sich zu besorgen? Frust macht sich breit. Wieder
einmal hat man sich auf die Wetterpropheten verlassen und ist
verlassen. Aber was tun? Wo gibt es ein Loch in den Wolken. Es
ist zu spät, um noch größere Strecken zu fahren. Sollte die Sonnenfinsternis
buchstäblich ins Wasser fallen?
11.50 Uhr: Endlich, im Radio hatte man die Idee, die Hörer aufzufordern,
anzurufen, wie das Wetter bei ihnen ist. Nördlich von Saarbrücken
ist wohl ein größeres Wolkenloch. Da die Wolken aus Nordwesten
kommen, beschließen wir wieder nach Norden zu fahren und an der
erstbesten Stelle anzuhalten, von der man die Sonne sehen kann.
Also machen sich 6 Autos auf den Weg. Die Zeit drängt, um 12.29
Uhr beginnt die Totalität und wir müssen über kleine französische
Straßen fahren, die nichts mehr als geteerte Feldwege sind. Um
Saarbrücken herum geht auf der Autobahn wenig bis gar nichts.
Also wird so schnell gefahren, wie es nur geht. Wir hoffen, daß
auch die französische Polizei mehr auf die Sonnenfinsternis achtet
als auf den Verkehr. Hoffnung keimt auf. Auf den Spicherer Höhen
ist die Sonne wieder heraus gekommen. Nach einiger Zeit hört der
Regen tatsächlich auf. Vor uns erscheint ein größeres Wolkenloch,
umgeben von mächtigen Gewittertürmen.
12.05 Uhr: Wo sind die anderen? Nur noch 3 Autos sind zusammen.
Anhalten und warten. Das Wolkenloch kommt sowieso genau auf uns
zu. Nichts, die anderen erscheinen nicht. Ist etwas passiert?
Ich fahre die Strecke zurück. Niemand zu sehen. Sind sie vielleicht
irgendwo falsch abgebogen? Also auch noch kurz die Seitenstraßen
absuchen. Wieder niemand zu sehen.
12.20 Uhr: Jetzt sind es nur noch 9 Minuten bis zur Totalität.
Die anderen müssen sehen wie sie zurecht kommen. Ich fahre zurück.
Unterwegs treffe ich die verbliebenen Teilnehmer an einem Hang.
12.26 Uhr: Noch drei Minuten bis zur Totalität. Das Fernrohr kann
nun nicht mehr aufgebaut werden. Die Ferngläser müssen ausreichen.
Ein Bettlaken wird ausgebreitet, um die fliegenden Schatten zu
beobachten. In der Wolkenlücke ist noch eine größere Wolke, die
sich vor die Sonne schiebt. Aber die Wolke ist dünn. Es wird merklich
dunkler. Die Ankunft des Mondschattens ist aber wegen der Wolkenberge
in der Umgebung nicht deutlich zu erkennen. Keine fliegenden Schatten.
Vermutlich verhindert sie die dünne Wolkenschicht. Aber dadurch
können wir nun mit bloßem Auge sehen, wie der Mond auch noch den
letzten Rest der Sonne verschluckt. Der Diamantring erscheint,
wunderschön. Die meisten der verbliebenen Beobachter haben das
noch nie gesehen und sind begeistert. So schnell wie der Diamantring
aufleuchtete, so schnell verschwindet er wieder. Der Mondschatten
ist da. Dunkelheit legt sich über die Hügel. Die Totalität beginnt.
Gerade in diesem Moment blitzt und donnert es, ein unwirkliches
Erlebnis. Wie von Zauberhand erscheint die Korona um die Schwarze
Sonne.
12.30 Uhr: Mitte der Finsternis. Es ist nicht ganz dunkel. Die
umgebenden Wolken streuen relativ viel Licht herein. Der Himmel
hat eine graublaue Farbe, in dem die verfinsterte Sonne steht.
Venus ist zu sehen. Auf Merkur wird in der Aufregung nicht geachtet,
obwohl er auch zu sehen sein sollte. Aber immer wieder ziehen
dünne Wolkenteile vor der Sonne vorüber. Dennoch ist die Korona
schön zu sehen. Am unteren Mondrand steht eine große Protuberanz,
weitere, kleinere, sind am oberen Rand in Richtung 11 und 2 Uhr
zu sehen. In aller Eile werden Fotos gemacht. Ich versuche aus
der Hand - keine Zeit das Stativ aufzubauen - mit einem 200 mm
Teleobjektiv drei, vier Aufnahmen zu machen. Ob sie was werden,
wird sich später zeigen.
12.32 Uhr: Von Westen wird es hell, die Finsternis geht zuende.
Wieder erscheint der Diamantring. Genau in diesem Augenblick gibt
die Wolke die Sonne frei. Phantastisch. Es ist geschafft. Wie
die Tornadojäger in Amerika hinter einem Twister sind wir dem
Wolkenloch nachgejagt und haben die Finsternis gesehen. Alle sind
glücklich, auch wenn es sehr aufregend war. Zum Glück waren wir
nicht weiter gefahren. Aus dem Radio erfahren wir, daß es 5 Minuten
vor der Totalität auf den Spicherer Höhen wieder zu regnen begann.
Nun müssen wir aber wieder die anderen suchen. Wir fahren deshalb
zum ursprünglichen Beobachtungsplatz zurück. Dort treffen wir
die Hamburger. Sie hatten Pech. Sie waren als letzte los gefahren
und blieben in einem Graben stecken. Ein freundlicher Franzose
zog sie mit einem Landrover heraus. Aber da begann schon die Totalität,
leider bei Regen. Es wurde stockdunkel, aber die Sonne war nicht
zu sehen. So ein Pech, aber dennoch beeindruckend. Nach und nach
finden alle wieder zusammen. Der Rest kam an einem Laster nicht
vorbei, der ziemlich langsam fuhr. Sie bogen deshalb dann nach
links ab, in Richtung eines Wolkenlochs. Von dort konnten sie
die Totalität wunderschön verfolgen, sogar besser als wir. Wie
sich herausstelle, waren sie gerade einen Hügel weiter westlich
von uns. Trotz der Pannen waren alle begeistert, auch die Hamburger.
Zum Abschluß wurde das Ereignis noch mit einem Schluck Sekt gefeiert.
Fazit: Genau am Finsternistag war das Wetter am Schlechtesten.
Gerade dann hätte man erwarten können, daß die Bevölkerung laufend
mit guten Wetterinformationen versorgt wird. Aber hier muß ein
komplettes Versagen festgestellt werden. Wenn beim Saarländischen
Rundfunk nicht jemand den Einfall mit der Telefonaktion gehabt
hätte, hätten auch wir im Regen gesessen. Wenige Kilometer entschieden
zwischen einem tollen Himmelsspektakel und einem Reinfall. Aber
wir haben es gesehen und es war für mich und meine Frau wieder
ein faszinierendes Erlebnis, nun schon zum 4. Mal. In Kürze beginnen
deshalb die Vorbereitungen für die nächste totale Sonnenfinsternis
am 21. Juni 2001 im südlichen Afrika.