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Beobachtung

... von Sternschnuppen-Strömen
Beobachtung von Meteoren
Beobachtungsort

Die beste Beobachtungszeit sind grundsätzlich die Stunden nach Mitternacht bis zur anbrechenden Morgendämmerung
Die Beobachtung von Meteoren ist ein einfaches Unterfangen. Der wichtigste Faktor, um möglichst viele Sternschnuppen erkennen zu können, ist die Wahl eines geeigneten Beobachtungs-Standortes.

Jede überflüssige Lichtquelle schränkt die Anzahl der sichtbaren Sternschnuppen ein. Je dunkler der Himmel erscheint, desto mehr Meteore können beobachtet werden. Man sollte also einen möglichst dunklen Platz fernab von künstlichen Lichtquellen aufsuchen.

Hierzu bieten sich weitläufige Landschaften mit guter Horizontsicht weit außerhalb von Großstädten an. Die Beobachtungsrichtung ist im Prinzip egal, da sich die Sternschnuppen fast gleichmäßig über den gesamten Himmel verteilen.

Beobachtungszeit

Für die meisten Meteor-Schauer gilt: Die beste Beobachtungszeit ist der frühe Morgen bis kurz vor dem Einbrechen der Morgendämmerung - egal von welchem Ort auf der Erdoberfläche aus das Sternschnuppen-Spektakel verfolgt wird.

Die morgendliche Position bringt den Beobachter auf die Seite der Erde, die sich in den Strom winziger Staubpartikel hineinbewegt. Am Abendhimmel befindet sich der Beobachter auf der entgegen gesetzten, dem Partikelstrom abgewandten Seite der Erde.

Nach dem Ende der Abenddämmerung sind bestenfalls nur wenige beobachtbare Meteore zu erwarten. Hier gilt das gleiche Prinzip, wie für ein Auto auf der Landstraße: Insekten prallen auf die Frontscheibe, die hintere Heckscheibe wird jedoch verschont, da die Falter, Mücken und Fliegen nicht schnell genug sind, um hier aufzuprallen.

Warme Kleidung

Bei Beobachtungen im Sommer sollte ein Schlafsack ausreichen, im Winter sollten weitere wärmende Maßnahmen getroffen werden, so dass der Körper während der stundenlangen Beobachtung nicht allzu sehr auskühlen kann. Besonders winterfeste Kleidung, Handschuhe und eine Thermoskanne mit heißem Tee haben sich mehrfach bewährt.

Hinweise

Zur Beobachtung wird kein optisches Hilfsmittel benötigt, am besten erkennt man die schnellen Sternschuppen mit den bloßen Augen. Zur Ausrüstung sollte aber zumindest ein Liegestuhl sowie ein wärmender Schlafsack gehören.

In der Nacht sollte vor allem darauf geachtet werden, dass sich die Augen des Beobachters weitgehend an die Dunkelheit gewöhnen können. Bei dieser Dunkeladaption des Auges öffnet sich die Pupille so weit wie möglich, um besonders viel Licht einfangen zu können.

Der Öffnungsprozess ist jedoch erst nach einer halben Stunde vollständig abgeschlossen. Wenn zwischenzeitlich eine Blendung durch eine Taschenlampe, ein Feuerzeug, einen Blick zum Mond oder ein vorbeifahrendes Auto erfolgt, schließt sich die Pupille ruckartig und die Dunkeladaption beginnt von neuem.

Rotes Licht hingegen reizt den Pupillenreflex viel weniger. Es sollten im Bedarfsfalle also keine grellen Lichtquellen benutzt werden, sondern schwache Rotlichtlampen (z.B. Fahrrad-Rücklicht) eingesetzt werden.

Sternschnuppen bei Mondlicht

Helles Mondlicht erschwert die Beobachtung von Sternschnuppen erheblich und kann sie im Extremfall sogar unmöglich machen. Wenn der Erdbegleiter in einer Meteor-Beobachtungsnacht am Himmel steht, ist es empfehlenswert, in die entgegengesetzte Richtung zu schauen, da dort weniger Streulicht zurückgeworfen wird und somit noch recht lichtschwache Meteore zu sehen sein dürften.

Zudem sollte der Mond in einer Sternschnuppen-Beobachtungsnacht nicht anvisiert werden, da sich die Pupillen bei starkem Lichteinfall spontan zusammenziehen und in Folge dessen nur noch wenig Licht einfangen. Eine weitere Beobachtung der schwachen Sternschnuppen würde dadurch erheblich erschwert werden.

Es dauert mindestens eine halbe Stunde, bis sich die Augen wieder ausreichend an die Dunkelheit adaptiert haben, um auch noch sehr lichtschwache Sterne und andere Objekte zu erfassen.
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