Unser himmlischer Begleiter - der Erdmond - bietet ein reichhaltiges Angebot verschiedener astrofotografischer Motive. Im Teleskop gibt er einige eindrucksvolle Oberflächenformationen preis, im Laufe des Monats kann seine veränderliche Phasengestalt verfolgt werden, die Libration lässt einen Blick über den Mondrand hinaus zu und in der Dämmerung kann ein Blick auf die dunkle Seite gelingen.
Oberflächenformationen
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| Christoph Rollwagen |
Karte der Mondoberfläche |
Der Mond besitzt keine Atmosphäre. So kann seine von Kratern, Gebirgen und Maria überzogene Oberfläche uneingeschränkt beobachtet werden. Vor allem entlang des Terminators (Tag-Nacht-Grenze) werfen die Oberflächenstrukturen meist lange Schatten und erscheinen dadurchbesonders plastisch.
Um eindrucksvolle Bilder von diesen Formationen anzufertigen, sollten Objektive mit Brennweiten ab 500mm eingesetzt werden. Die Belichtungszeiten können dabei je nach Beleuchtungsgrad während der gerade herrschenden Mondphase mehr oder wenier kurz gewählt werden, da der Mond eine recht große Helligkeit besitzt.
Mondphasen
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| Christoph Rollwagen |
| Ansicht der abnehmenden Mondphase |
Der Anblick des Mondes ändert sich mit seiner Phasengestalt täglich. Im Laufe eines Monats durchläuft der Erdbegleiter eine gesamte Lunation.
Ein reizvolles Motiv ist die Collage einzelner Mondaufnahmen eines gesamten Monats. Solche Aufnahmen gelingen selbstverständlich nur äußerst selten, da das Wetter hierfür jeden tag einen Blick auf den Mond zulassen muss.
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| Christoph Rollwagen |
| Animation der Mondphasen |
Wenn aber erst einmal Bilder des Mondes eines jeden Tages vorliegen, können diese auch zu einer Animation zusammengefasst werden.
Libration
Die Libration ist ein bahngeometrisch bedingter Effekt, der zu einem Nicken des Mondglobus führt.
Erdschein
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| Christoph Rollwagen |
| Schmale Mondsichel am Abend des 8. Juni 2005 - das fahle Licht von der Erde lässt auch einen Blick auf die von der Sonne unbeleuchtete Seite des Mondes zu |
Wenn der Mond |